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Titelaufnahme

Titel
Cyberslacking zum Ausgleich? : Zusammenhänge mit Imbalance, Wohlbefinden und Arbeitszufriedenheit / eingereicht von Julia Lenz, B.A.
AutorInnenLenz, Julia
Beurteiler / BeurteilerinBatinic, Bernad
ErschienenLinz, 2018
UmfangVIII, 9 - 108 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Cyberslacking / Imbalance / Wohlbefinden / Flourishing / Arbeitszufriedenheit / Stress
Schlagwörter (EN)cyberslacking / imbalance / well-being / flourishing / job satisfaction / stress
Schlagwörter (GND)Arbeitsbedingungen / Arbeitszufriedenheit / Stress
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-21468 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Cyberslacking zum Ausgleich? [1.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Neue Informations- und Kommunikationstechnologien haben den Alltag der Menschen in vielen Punkten grundlegend verändert (Mitter, 2016). Eine dieser Veränderungen und aktuellen Phänomene in Bezug auf den Arbeitsalltag ist Cyberslacking, was eine Form genauer gesagt eine Online-Form der Prokrastination bezeichnet und den Schwerpunkt dieser Masterarbeit darstellt. Die Basis der zugrundeliegenden Hypothesen sowie der Forschungsfrage bildet das Effort-Reward-Imbalance-Modell, welches den Modellen der Stressforschung zuzuordnen ist. Dieses Modell stellt berufliche Anforderungen und Belohnungen gegenüber und geht davon aus, dass es zu beruflichen Gratifikationskrisen kommt, wenn ein Ungleichgewicht zwischen Einsatz (Effort) und Belohnung (Reward) herrscht (Siegrist, 1996). Ausgehend von dieser Gratifikationskrise, auch Imbalance genannt, wurden im ersten Schritt dieser Arbeit Zusammenhänge zwischen Imbalance und Flourishing, Imbalance und Wohlbefinden sowie Imbalance und Arbeitszufriedenheit getestet, da es in der Literatur zumeist Hinweise negativer Zusammenhänge gibt. Im zweiten Schritt wurde überprüft, ob bei hohem Cyberslacking der Zusammenhang zwischen Imbalance und den zuvor genannten abhängigen Variablen schwächer ist. Zur Überprüfung der Forschungsfrage und der Hypothesen wurde eine quantitative Online-Umfrage an 181 berufstätigen Personen durchgeführt. Wie vermutet gab es einen negativen Zusammenhang zwischen Imbalance und Flourishing, Imbalance und Wohlbefinden sowie Imbalance und Arbeitszufriedenheit. Ebenfalls war bei hohem Cyberslacking nur der Zusammenhang zwischen Imbalance und Flourishing schwächer. Abschließend kann gesagt werden, dass Cyberslacking vor allem von ArbeitgeberInnen nicht nur negativ betrachtet werden sollte, da es durchaus in der Lage ist Stress auszugleichen. New information- and communication tools have changed humans everyday lives in many facets (Mitter, 2016). This master thesis focuses on changes in the working environment, especially on a new phenomenon called cyberslacking, which is an online form of procrastination. The hypotheses and the research model are based on the effort-reward-imbalance-model, which is a stress model. This model compares effort and reward and assumes that a “gratification crises” is the result of an imbalance between effort and reward (Siegrist, 1996). The main questions of this study were: Is there a negative relationship between imbalance and flourishing as well as between imbalance and well-being? Is there a negative relationship between imbalance and job satisfaction? The hypotheses tested if cyberslacking could moderate these relationships. The reason for this is that cyberslacking could be a coping strategy. The method of this master thesis was a quantitative online survey of 181 working people. As assumed, there was a negative relationship between imbalance and flourishing, imbalance and well-being, as well as between imbalance and job satisfaction. Additionally, cyberslacking was able to moderate the relationship between imbalance and flourishing. So cyberslacking may be able to decrease the negative relationship between imbalance and flourishing. According to the results of the whole study cyberslacking should therefore not only be seen negatively by employers because it can reduce stress.

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