Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Das "Verschleierungsverbot" : eine Analyse der europäischen und österreichischen Rechtsprechung / eingereicht von Marion Souhrada
AutorInnenSouhrada, Marion
Beurteiler / BeurteilerinLeidenmühler, Franz
ErschienenLinz, 2018
Umfang65 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Burka / Schleier / Verhüllung / Verbot / Rechtsprechung / Österreich / Europäische Union
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-21660 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Das "Verschleierungsverbot" [1.35 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit wird das umstrittene Thema des „Verschleierungsverbots“ behandelt. Zunächst wird auf den Islam eingegangen, die Religion, die zumeist mit dem Thema Verschleierung in Verbindung gebracht wird. Sodann wird die Verschleierung an sich behandelt, in welchen anderen Religionen sie ebenfalls vorkommt, welche Formen es gibt, ob eine Pflicht zur Verschleierung im Koran niedergeschrieben und wo in Europa ein sogenanntes "Verschleierungsverbot" bereits vorhanden ist. Es werden weiters die europarechtlichen Rechtsgrundlagen (Art. 3, 8, 9, 10 und 14 EMRK, Richtlinie Nr. 2000/78 der EU) dargestellt, die einem Verschleierungsverbot entgegenstehen könnten und die Rechtsprechung des EGMR und EuGH näher beleuchtet. Ebenfalls werden die österreichischen Rechtsgrundlagen (insbesondere der Gleichheitssatz), die durch ein solches Verbot verletzt werden könnten und die Rechtsprechung des OGH erläutert. Zuletzt wird das seit Oktober 2017 in Kraft getretene Anti-Gesichtsverhüllungsgesetzes (AGesVG) behandelt. Ziel dieser Arbeit ist es somit einen Überblick darüber zu geben, was man unter dem Wort Verschleierung genau versteht, welche derzeit geltenden Verbote es in Europa gibt, wie sie ausgestaltet sind und welche Grundrechte hierdurch verletzt werden können. Des Weiteren soll festgestellt werden, ob sich sowohl die europäische als auch die österreichische Rechtsprechung in dieselbe Richtung entwickeln. Ebenso soll das Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz genauer betrachtet und aufgezeigt werden, ob dieses einer europarechtlichen und österreichischen Prüfung der Höchstgerichte standhalten würde.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 60 mal heruntergeladen.