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Bibliographic Metadata

Title
Website-Barrierefreiheit : automatisierte Barrierefreiheits-Überprüfungen mit Browsererweiterungen / eingereicht von Christiane Grötzl, BA
AuthorGrötzl, Christiane
CensorHöller, Johann
PublishedLinz, 2018
DescriptionXII, 117 Blätter : 1 CD-ROM ; Illustrationen
Institutional NoteUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (GND)Informatik / Digitalisierung / Barrierefreiheit / Browser
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-22211 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
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Website-Barrierefreiheit [4.51 mb]
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Abstract (German)

Zweck dieser Masterarbeit ist es, Browsererweiterungen als Barrierefreiheits-Überprüfungswerkzeug zu erforschen. Die Auswahl einer geeigneten Browsererweiterung als solides, automatisiertes Test-Werkzeug stellt eine schwierige Aufgabe dar, denn bislang wurden keine Forschungen betrieben, die speziell Browsererweiterungen als Forschungsgegenstand aufgreifen, um deren Barrierefreiheits-Testresultate zu untersuchen. Für die vorliegende Studie wurde eine extensive Literaturrecherche durchgeführt, welche folglich mit einer empirischen Analyse ergänzt wurde. Die Übertragung der „5PhM-for-AWAEMs“- Methode in dem spezifischen Anwendungsfall Browsererweiterungen ermöglichte das systematische und modellbasierte Web-Barrierefreiheits-Prüfungsvorgehen, welches zur Gewinnung der quantitativen Daten führte. Die Stichprobe setzt sich aus neun Webseiten zusammen, die mit den drei ausgewählten Google Chrome Browsererweiterungen „aXe“, „SiAC“ und „WAVE“ auf Kriterien-Verstöße der international anerkannten WCAG getestet werden. Aufgrund der umfassenden Auswertung und Analyse der (nicht) aufgedeckten Barrierefreiheitsprobleme der angewandten Browsererweiterungen werden Stärken- und Schwächen-Profile erstellt. Diese verdeutlichen die erreichten Werte der Tools pro Metrik: Abdeckung (WAVE: 46%; aXe: 50%, SiAC: 71%), Vollständigkeit (aXe: 15%; WAVE: 17%; SiAC: 29%), Korrektheit (SiAC: 36%; WAVE: 40%; aXe: 89%) und Spezifizität (WAVE: 13%; aXe: 17%, SiAC: 29%). Anders als erwartet, konnten selbst die Web-Accessibility-Experten, die den Benchmark lieferten, nicht alle bestehenden Barrieren identifizieren (94% Vollständigkeit). Die Forschungsfrage der gegenwärtigen Masterarbeit kann schlussendlich dadurch beantwortet werden, dass weder eine der drei geprüften Browsererweiterungen alleine, noch durch die Kombination dieser, eine umfassende bzw. eine optimale Unterstützung als Barrierefreiheits-Überprüfungswerkzeug gegegeben wird. Dennoch besteht der Vorteil, dass die Browsererweiterungen manuelle Prüfungsmethoden validieren bzw. sogar vervollständigen können. Praktische Implikationen werden diskutiert und Vorschläge für zukünftige Untersuchungen werden unterbreitet. Die analytische Aufbereitung der erhobenen Daten soll theoretische und praktische Empfehlungen für den Prüfungsvorgang als auch für die Verbesserung der Funktionalitäten der Browsererweiterungen zulassen.

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