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Titelaufnahme

Titel
Identität von Kindern in Zeiten globaler Migration : über die Rolle von Nation, Kultur und Rassismus in der Identitätsbildung / eingereicht von Jasmin Graßegger, B.Ed.
AutorInnenGraßegger, Jasmin
Beurteiler / BeurteilerinWittmann, Veronika
ErschienenLinz, 2018
Umfang138 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Identität / Migration / Nation / Kultur / Rassismus
Schlagwörter (GND)Identität / Migration / Muttersprache / Kultur
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-22246 Persistent Identifier (URN)
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Identität von Kindern in Zeiten globaler Migration [0.93 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Österreich haben über 20% aller Schüler/innen eine andere Muttersprache als Deutsch. Diese Masterarbeit stellt die Frage, wie sich die Identität von diesen Kindern durch das Leben in der Migration gestaltet. Denn diese Kinder sind durch das Aufwachsen hierzulande mit Österreich verbunden, aber gleichermaßen auch mit dem Land, aus welchem sie oder deren Eltern emigriert sind - zum Beispiel durch die Muttersprache. Zur Vervollständigung wird auch die Frage gestellt, wie sich die Migration auf die Identitätsbildung von Kindern ohne Migrationshintergrund auswirkt. Im Rahmen dieser Masterarbeit wird daher zunächst analysiert was eine Identität ist, ob Aspekte wie Nation und Kultur noch relevant sind und in welchem Ausmaß diese einen Einfluss auf Kinder zwischen neun und elf Jahren und deren individuelle Identität haben können. Darüber hinaus beschäftigt sich diese Masterarbeit auch mit der Frage, wie schwierig es ist, eine positiv besetzte Identität zu bilden, während unterschiedliche Aspekte von Rassismus möglicherweise im Alltag wirksam sind. Durch die Methode der qualitativen Sozialforschung werden im Hauptteil dieser Masterarbeit all diese Fragen beantwortet. Dafür wurden zwölf Schüler/innen zwischen neun und elf Jahren interviewt. Deren Antworten wurden schließlich zusammengetragen und analysiert. Die zentrale Fragestellung dieser Masterarbeit ist: Sitzen diese Schüler/innen tatsächlich zwischen den zwei kulturellen Stühlen von Österreich und dem Herkunftsland oder transformieren sie sich aus beiden Kulturen etwas Neues ihre eigene, hybride Identität?

Zusammenfassung (Englisch)

To more than 20% of Austrian pupils, German is a second language. This paper discusses the question of, how these childrens identity is affected by migrating from a foreign country. By growing up here, they are connected to Austria as much as they are connected to the country they or their parents emigrated from through their mother tongue for instance. To be complete, the question of how migration affects the identity formation of children without emigrational background, is raised. Initally this paper examines what an identity is, whether aspects such as nation and culture are relevant, and to what extent they impact children between nine and eleven years and their devel-oping identities. This paper furthermore deals with the question of how difficult it is to develop a positive identity, whilst various aspects of racism might be taking effect in everyday life. Through qualitative social research methods, the main part of this paper aims to answer all of these questions. In order to do that, twelve children from nine to eleven years of age, were inter-viewed and their answers were compiled for conclusions to be drawn. The central research-question is: are these pupils really caught in the middle, between Austria and their country of origin, or do they shape a so-called hybrid identity out of both cultures.

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