Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Erlöschen des Nießbrauchs durch Veränderung der Sache : (mutata re usus fructus extinguitur) / eingereicht von Christine Graf
AutorInnenGraf, Christine
Beurteiler / BeurteilerinWimmer, Markus
ErschienenLinz, 2018
Umfang55 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Nießbrauch / usus fructus / Erlöschen / Veränderung der Sache / Römisches Recht
Schlagwörter (GND)Sache / Nießbrauch / Römisches Recht
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-22541 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Erlöschen des Nießbrauchs durch Veränderung der Sache [1.34 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung

Diese Arbeit befasst sich mit der Beleuchtung des Erlöschens des Nießbrauchs bei Veränderung der Sache (mutata re usus fructus extinguitur) im römischen Recht. Der Digestentitel D 7,4,0 „Quibus modis usus fructus vel usus amittitur“ („Auf welche Weise der Nießbrauch oder Gebrauch verloren geht“) bildet die Quellenbasis der behandelten Fallbeispiele ausgewählter römischer Juristen. Es wird auf die Problematik eingegangen, wann eine Sache überhaupt als verändert anzusehen ist, denn (erst) dieser Umstand führt zur Rechtsfolge des Erlöschens des Nießbrauchs. Anhand der angeführten relevanten Texte, die aus der Sammlung der zitierten römischen Juristen stammen, erfolgt eine kritische Bildung von Fallgruppen. Durch das Herausfiltern der wesentlichen Digesten wird aufgezeigt, in welchen Fragmenten die juristische Auffassung dargelegt wird, dass eine grundlegende Sachveränderung zum Erlöschen des Nießbrauchs führt. Auch auf ähnlich gelagerte Fälle wird zurückgegriffen. Dabei wird ua in rechts- und naturphilosophische Sphären eingetaucht, welche zahlreiche Überlegungen zur Sachveränderung und Sachidentität beinhalten. Ferner wird herausgearbeitet in welchen Fällen, und unter welchen Voraussetzungen ein Erlöschen des Nießbrauchs eintritt, oder verneint wird. Es werden auch jene Stellen aufgezeigt, aus denen strittige Juristenmeinungen erkennbar sind, und die Frage des Erlöschens trotz Änderung der Sachstruktur nicht beantwortet werden kann. Auch Beispiele, in denen der Nießbrauch unberührt bestehen bleibt, oder wieder auflebt, werden in diesem Werk behandelt.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 13 mal heruntergeladen.