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Titelaufnahme

Titel
Gut verlieren und schlecht gewinnen - Fanreaktionen auf Facebook-Beiträge von professionellen Sportteams unter Berücksichtigung der vorangegangenen Spielergebnisse / eingereicht von Manfred Pamminger BSc
AutorInnenPamminger, Manfred
Beurteiler / BeurteilerinBatinic, Bernad
ErschienenLinz, 2018
Umfang79 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Facebook / Reaktionen / Beiträge
Schlagwörter (GND)Social Media / Sport / Facebook
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-22657 Persistent Identifier (URN)
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Gut verlieren und schlecht gewinnen - Fanreaktionen auf Facebook-Beiträge von professionellen Sportteams unter Berücksichtigung der vorangegangenen Spielergebnisse [0.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Reaktionsverhalten von Follower auf Facebook-Beiträge professioneller Sportvereine von offiziellen Fanseiten, wobei insbesondere Veränderungen in Abhängigkeit zum punktuellen Erfolg des jeweiligen Teams sowie zur medialen Außendarstellung betrachtet werden. Es wurde angenommen, dass sowohl der Erfolg eines Teams als auch eine positive mediale Außendarstellung aufgrund der sich dadurch vermuteten Steigerung des individuellen und kollektiven Selbstwertes mit vermehrten positiven Reaktionen der Fans korreliert und der Erfolg auch mit einer Zunahme der kurzfristigen Zugehörigkeit zusammenhängt. Die Kombination zwischen dem Misserfolg eines Teams und einer darauf folgenden positiven Außendarstellung sollte mit weniger positiven Reaktionen einhergehen ebenso wie die Verbindung zwischen dem Erfolg und einer schwach ausgeprägten Gruppenkohäsion. Insgesamt wurden bei 30 unterschiedlichen Fanseiten jeweils 32 veröffentlichte Facebook-Beiträge analysiert und die Zusammenhänge mittels einer Mehrebenenanalyse untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Erfolg eines Teams wie erwartet tendenziell mit häufigeren und positiveren Reaktionen verbunden ist, eine positive mediale Außendarstellung und eine stark ausgeprägte Gruppenkohäsion jedoch wider Erwarten keinen unmittelbaren Zusammenhang mit der Anzahl der Fanreaktionen haben. Dass der Teamerfolg den primären Grund für eine erhöhte Reaktionsanzahl darstellt, weitere Faktoren jedoch möglicherweise ebenfalls mit berücksichtigt werden sollten, wird anschließend diskutiert. Der Bedarf an weiterführenden Studien, um mögliche längerfristige teaminterne Trends oder Veränderungen des Fanverhaltens aufgrund vereinsbasierten Faktoren belegen zu können, wird aufgezeigt.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper examines the behavior of Facebook users, focusing on the reactions to published posts of official fan pages of professional sport teams. In particular, potential changes of the reactional behavior subject to the success of the team and to the media representation on the site are investigated. The reactional behavior was determined through the examination of the various emoticons which are available underneath every published post on Facebook; the media representation was assessed through a computerized semantic analysis of the investigated posts. It was assumed that both the success of a team as well as an affirmative media representation (i.e. positively worded posts) would correlate with a higher percentage of positive reactions of the followers due to an increased individual and collective self-esteem, while the team success should also relate to the total number of reactions. The combination of low success and affirmative media representation should be linked to fewer positive reactions likewise the connection between success and group cohesion. In total, 30 different fan pages with 32 published posts each were examined, using an event sampling method as well as a multi-level analysis. Results show that the success of a team correlates, as expected, with a higher percentage of positive fan reactions on Facebook, but that an affirmative media representation in itself as well as a high group cohesion (indicated by a smaller number of Facebook-fans) does not increase supporters responses. Subsequently it is discussed that while the success of a team might be the primary reason for increased fan reactions, other factors might be influential as well. The need for future studies to examine potential long-ranging trends and changes of supporters behavior based on team-related factors are shown.

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