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Titelaufnahme

Titel
Wer ersetzt den Verbesserungsaufwand? / eingereicht von Sebastian Pechlof
AutorInnenPechlof, Sebastian
Beurteiler / BeurteilerinHolzner, Christian
ErschienenLinz, 2018
Umfang45 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Lebensgemeinschaft / Mietrecht / Bereicherungsanspruch / Rechtsprechung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-22924 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Wer ersetzt den Verbesserungsaufwand? [0.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Lebensgemeinschaften stellen eine immer beliebter werdende Beziehungsform dar, die vor allem bei jungen Paaren großen Anklang findet. Nicht selten haben die Lebensgefährten den Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen in einer gemeinsamen Mietwohnung. Hat nur ein Lebensgefährte mit dem Vermieter einen Mietvertrag und investiert sein Partner im Laufe des Zusammenlebens in das Mietobjekt, stellen sich viele bereicherungsrechtliche Probleme, wenn die Lebensgefährten ihre Lebensgemeinschaft in der Folge auflösen. Als Adressaten des Bereicherungsanspruchs kommen einerseits der Mieter und andererseits der Vermieter in Betracht. Im Ergebnis sollte der nicht dinglich berechtigte Mieter bereicherungsrechtlichen haften, weil der entreicherte Lebensgefährte keinen erkennbaren Zweck gegenüber dem Vermieter verfolgt, sondern die Leistung im Rahmen der Lebensgemeinschaft erbringt. Einer Inanspruchnahme des Vermieters mittels Verwendungsanspruchs steht die abgeleitete Rechtsposition des entreicherten Lebensgefährten entgegen, der sein Wohnrecht ja auf Grundlage des Mietvertrages ausübt. Für eine bereicherungsrechtliche Haftung des Vermieters fehlt somit eine passende Rechtsgrundlage.

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