Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Änderungen im österreichischen Waffenrecht durch die Umsetzung der Richtlinie 2017/853/EU / eingereicht von Brigitta Mader
AutorInnenMader, Brigitta
Beurteiler / BeurteilerinHauer, Andreas
ErschienenLinz, 2018
Umfang62 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Waffenrecht
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-22944 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Änderungen im österreichischen Waffenrecht durch die Umsetzung der Richtlinie 2017/853/EU [0.76 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Österreich trat am 01.01.1995 der EU (damals EG) bei. Daraus folgt, dass das innerstaatliche Recht, sohin auch das Waffenrecht, seither dem Unionsrecht anzupassen ist. EU-Richtlinien sind hinsichtlich des vorgegebenen Ziels verbindlich, während die Art und Weise der Umsetzung nicht von der EU vorgegeben wird. Die RL 91/477/EWG wurde durch das Waffengesetz 1996, die RL 2008/51/EG durch die Waffengesetz-Novelle 2010 umgesetzt. Weitere Änderungen, wie bspw die Verbesserung der Rückverfolgbarkeit von Schusswaffen und die Erzielung eines besseren Informationsaustausches zwischen den EU-Mitgliedstaaten, wurden durch die RL 2017/853/EU vom 24.05.2017 umgesetzt, welche am 13.06.2017 in Kraft trat. Österreich ist verpflichtet, die darin vorgegebenen Ziele bis 14.09.2018 bzw in manchen Teilen bis 14.12.2019 umzusetzen. Da ich beruflich mit der Vollziehung des WaffG betraut bin, werden sich die anstehenden Änderungen des österreichischen Waffenrechts direkt auf meinen Arbeitsalltag auswirken. Es ist mir daher ein Anliegen, etwaige Problemfelder aus Sicht der waffenbehördlichen Praxis aufzuzeigen und Umsetzungsmöglichkeiten zu erarbeiten, die auf mögliche Vollzugsproblematiken Bedacht nehmen. Die EU-rechtlichen Ziele sollen klar und präzise im innerstaatlichen waffenrechtlichen Normtext aufgenommen werden, der weder einer behördlichen noch gerichtlichen Auslegung bedarf.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 26 mal heruntergeladen.