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Bibliographic Metadata

Title
Entscheidungsfindung beim IASB bei der Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital im Rahmen des "Framework Project" : auf dem Weg zur Entwicklung einer normativen Basis für die Eigen- bzw. Fremdkapitalabgrenzung unter dem Blickwinkel der Legitimitätstheorie. / eingereicht von Elisabeth Riedl, B.Sc.
AuthorRiedl, Elisabeth
CensorSchiemer-Haberl, Vera
PublishedLinz, 2018
DescriptionVI, 219 Blätter : Illustrationen
Institutional NoteUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Entscheidungsfindung beim IASB / Eigen- und Fremdkapitalabgrenzung im Rahmenwerk / Lobbying durch Kommentarbriefe
Keywords (EN)decision-making at the IASB / equity and liability in the conceptual framework / lobbying by comment letters
Keywords (GND)Rechnungslegung / International Financial Reporting Standards / Eigenkapital / Fremdkapital
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-22954 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
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Entscheidungsfindung beim IASB bei der Abgrenzung von Eigen- und Fremdkapital im Rahmen des "Framework Project" [4.53 mb]
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Abstract (German)

Das IASB verwendet für die Aus- und Überarbeitung von IFRS bzw. beim Conceptual Framework (CF) den Due Process, ein regelbasiertes und durch die Einbindung der Öffentlichkeit ein möglichst transparentes Verfahren. Das IASB erhofft sich dadurch mehr Legitimität und Akzeptanz der erlassenen Rechnungslegungsstandards und das Erlangen von mehr fachlicher Expertise durch externe Stakeholder. Es befassen sich wenige Studien mit Partizipation, Inhalt und Erfolg des Lobbying-Verhaltens der Stakeholder. Im Rahmen dieser Mastertarbeit wurde ein Fokus auf die Teilnahme der einzelnen Stakeholder-Gruppen, deren Herkunft und vor allem auf den Inhalt ihrer Kommentare in den Comment Letters (CL) zu ausgewählten Fragen des DP (2013/1) gelegt. Der Lobbying-Verdacht wurde durch folgende Methode eruiert, indem die Kommentare der Stakeholder manuell mit den inhaltlichen Änderungen zwischen DP, ED und den tentative decisions abgeglichen wurden. Die Forschungsfrage, ob im Rahmen des CF-Project bei der Eigen- und Fremdkapitalabgrenzung Lobbyismus durch CL im Rechnungslegungsstandard-Setzungsverfahren erkennbar ist, konnte bejaht werden. Die zugrunde liegende empirische Arbeit liefert genügend Lobbying-Verdachtsfälle, insbesondere bei Stakeholder-Gruppen wie Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Rechnungslegungsstandardsetzern sowie Unternehmen. Um die Lobbying-Verdachtsfälle final bestätigen zu können, wurden die untersuchten Änderungen noch mit den finalen Änderungen des überarbeiteten CF, das im März 2018 veröffentlicht wurde, abgeglichen. Es wurden bis auf den Kosten-Nutzen-Faktor alle untersuchten Änderungen im CF veröffentlicht. Das IASB stützt sich auf einzelne Kommentare aus den CL, was die Fairness im Due Process gefährden könnte. Die Grundsätze der Fairness im Rechnungslegungsstandard-Setzungsverfahren lassen eine wesentliche Frage aufkommen, nämlich die, wie und von wem die Entscheidung zukünftig getroffen werden soll.

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