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Titelaufnahme

Titel
Gentechnikrechtliche Einordnung von gentechnisch veränderten Organismen (GVOs), die durch Gen-Editierung entstanden sind / eingereicht von Victoria Lunz, MSc
AutorInnenLunz, Victoria
Beurteiler / BeurteilerinMayrhofer, Michael
ErschienenLinz, 2018
Umfang45 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Gentechnisch veränderter Organismus / Gentechnikrecht
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-23021 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Gentechnikrechtliche Einordnung von gentechnisch veränderten Organismen (GVOs), die durch Gen-Editierung entstanden sind [0.59 mb]
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ist der Mensch bald fähig sich Organismen so zu programmieren, wie es ihm gefällt? Können Wissenschaftler bald Pflanzen gegen diverse Pestizide und Schädlinge auf genetischer Ebene resistent machen? Diese Fragen zirkulieren seit der immer weiteren Verbesserung verschiedener Genom-Editierender Methoden in den populären Medien. In Fachkreisen wird dieses Thema schon viel länger diskutiert, und im Zuge dessen nicht nur die Frage, was nun methodisch alles möglich sein wird. Es werden auch ethischen Bedenken und vor allem der rechtlichen Rahmen, in dem nicht nur die Forschung mittels diesen neuen Techniken ablaufen soll, diskutiert. Vor allem in Bezug auf die Pflanzenzucht, bei welcher sich die Forschung bereits in einer Phase befindet, in der es zur Anwendung der Forschungsergebnisse im alltäglichen Leben, in der Züchtung für Lebensmittelgrundlagen geht. Interessant ist die Frage, ob die neuen Techniken unter geltende Gentechnik Regelungen fallen, vor allem deshalb, weil das Gentechnikrecht neben einem strengen Zulassungsverfahren mit bestimmten, speziellen Voraussetzungen auch eigene Kennzeichnungspflichten für gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) und GVO-Produkte vorsieht. Ein komplexes Zulassungsverfahren mit einer besonderen Risikoabschätzung ist auch für kommerzielle Anwender mit hohen Kosten und einem großen Zeitaufwand verbunden, weswegen die rechtliche Beurteilung der neuen Techniken besonders wichtig ist. In der vorliegenden Arbeit werden die populärsten Genom-Editierungstechniken, OGM, Zinkfingernukleasen, TALENS und das CRISPR/Cas9-System dahingehend untersucht, ob durch diese Techniken entstandene Organismen als GVOs zu klassifizieren sind und damit unter geltende Gentechnikrechtliche Regelungen fallen.

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