Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
§ 1052 ABGB bei Treuhandabwicklung / eingereicht von Teresa Hofer
AutorInnenHofer, Teresa
Beurteiler / BeurteilerinRiss, Olaf
ErschienenLinz, 2018
Umfang36 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Österreich / Grundstückskauf / Treuhand
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-23036 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
§ 1052 ABGB bei Treuhandabwicklung [0.42 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit widmet sich einer speziellen Thematik des Treuhandrechts iVm der Einrede des nicht gehörig erfüllten Vertrages des Treugebers gem § 1052 ABGB und der Möglichkeit der gerichtlichen Hinterlegung des Treugutes nach § 1425 ABGB. Zu untersuchen ist die Frage, ob die treuhändische Abwicklung geeignet ist, um die möglichen nachteiligen Folgen beim Liegenschaftskauf für beide Parteien zu minimieren oder sogar ganz zu beseitigen. Es wird bei den meisten Liegenschaftskäufen ein Treuhänder eingeschaltet, weil beim Liegenschaftserwerb das ideale Zug-um-Zug-Prinzip, bei dem beide Parteien gleich geschützt sind, nicht verwirklicht werden kann. Grund dafür ist, dass es im Grundbuch nicht möglich ist, einen Eigentumsvorbehalt zugunsten des Verkäufers eintragen zu lassen. Die Treuhand ist im Liegenschaftsverkehr als Absicherung beider Parteien nicht mehr wegzudenken. Einigen sich die Parteien darauf einen Treuhänder einzuschalten und kommt es bei der Abwicklung eines Kaufvertrages mit Treuhändereinschaltung zu einer in der Treuhandvereinbarung nicht geregelten Konfliktsituation, weil die Leistung des Verkäufers nach Ansicht des Käufers hinter der vertraglich geschuldeten qualitativ oder quantitativ zurückbleibt, empfiehlt sich mE aus Sicht des Treuhänders in vielen Fällen die gerichtliche Hinterlegung der bei ihm vom Käufer erlegten Kauf-preissumme. Die Verpflichtung von einem sorgfältigen Treuhänder ist, die Abwicklung des Vertrags im Interesse aller Parteien bei Wahrung des § 1052 ABGB durchzuführen, sofern dies möglich ist. Dies setzt nicht nur voraus, dass der Treuhänder diese allseitigen Interessen bestmöglich wahrt, sondern auch, dass der Treuhandvertrag Regelungen zu möglichen Konfliktsituationen beinhaltet. Trifft man im Vorhinein Regelungen über etwaige Konfliktsituationen, wird man mit diesem Problem nicht konfrontiert.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 32 mal heruntergeladen.