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Titelaufnahme

Titel
Der Beitrag des Intellectual Capital in wissensintensiven Dienstleistungsorganisationen unter besonderer Berücksichtigung des Beziehungskapitals : eine empirische Untersuchung / eingereicht von Anna Lehner, BSc
AutorInnenLehner, Anna
Beurteiler / BeurteilerinGreiling, Dorothea
ErschienenLinz, 2018
UmfangVI, 228 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)intellectual Capital / intellektuelles Kapital / intellektuelles Vermögen / immaterielle Vermögenswerte
Schlagwörter (GND)Dienstleistungssektor / Vermögen / Intellektuelles Kapital
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-23175 Persistent Identifier (URN)
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Der Beitrag des Intellectual Capital in wissensintensiven Dienstleistungsorganisationen unter besonderer Berücksichtigung des Beziehungskapitals [1.04 mb]
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Zusammenfassung

Das Geschäftsmodell, das die heutige Wirtschaft dominiert, basiert auf der Nutzung von intellektuellem Kapital. Der Wert dieser Ressourcen ist bereits um ein Vielfaches höher als jener von materiellen Vermögensbestandteilen. Speziell wissensintensive Dienstleistungsunternehmen sind in diesem Zusammenhang von zentralem Forschungsinteresse, da diese Organisationsform Charakteristika von Dienstleistungsunternehmen und wissensintensiven Gesellschaften vereint. In der Praxis ist die Beziehung zwischen Unternehmensführung und Steuerung der intellektuellen Kapitalbasis jedoch häufig noch nicht klar definiert. Mit dem ersten Teil dieser Arbeit wird die Forschungsfrage „Was ist der aktuelle State of the Art im Bereich des Intellectual Capital Managements in wissensintensiven Dienstleistungsorganisationen?“ beantwortet. Dabei wird mithilfe einer systematischen Literaturanalyse ein umfassender Überblick in Bezug auf den aktuellen Stand der Forschung geschaffen. Es zeigt sich, dass sowohl Human- als auch Strukturkapital wissensintensiver Dienstleister mehrfach wissenschaftlich untersucht wurden. Vor allem Humankapital-Praktiken erfreuen sich großen Forschungsinteresses. Das Beziehungskapital, als Teilbereich des intellektuellen Vermögens, wird bisher weniger beachtet. Sonach leitet sich daraus der Forschungsbedarf für die nachfolgende, empirische Studie ab. Die qualitative Analyse von 15 Experteninterviews eines österreichischen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens dient zur Beantwortung der zweiten Forschungsfrage „Welchen Beitrag kann das Beziehungskapital in wissensintensiven Dienstleistungsorganisationen leisten?“. Die Befragung zeigt, dass organisationale Beziehungsnetzwerke interne und externe Stakeholdergruppen beinhalten und zum Beziehungsaufbau sowie zur Beziehungspflege der persönliche Kontakt bevorzugt wird. Der Nutzen informeller Beziehungen liegt vorrangig in der Effizienzsteigerung bestehender Arbeitsprozesse sowie der Qualitätsverbesserung angebotener Leistungen. Insgesamt ergibt sich, dass intellektuelles Kapital, insbesondere das Beziehungskapital, als Ressource wahrgenommen wird, die zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit dienen kann. Demnach ist die Steuerung der intellektuellen Ressourcenbasis als Kernfunktion in die Unternehmensführung zu integrieren. Zukünftig sollte die Praxis bewusst Strategien zum Management des immateriellen Vermögens forcieren, um sich dadurch nachhaltig von den Mitbewerbern abzuheben.

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