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Titelaufnahme

Titel
Spannungsfeld Studium und Erwerbstätigkeit : unter besonderer Berücksichtigung der Situation berufstätiger Masterstudierender der JKU / vorgelegt von Julia Reisinger
AutorInnenReisinger, Julia
Beurteiler / BeurteilerinStelzer Orthofer, Christine
ErschienenLinz, 2018
Umfang113 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Studium / Erwerbstätigkeit / erwerbstätige Studierende / Probleme der Vereinbarkeit / Hürden / Schwierigkeiten / Studienkosten / Gründe für Erwerbstätigkeit und Studium / Befragung Masterstudierende / Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit
Schlagwörter (GND)Studium / Berufstätigkeit / Vereinbarkeit von Familie und Beruf
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-23229 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Spannungsfeld Studium und Erwerbstätigkeit [1.24 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Studium an einer Universität wird oft als unbekümmerter Lebensabschnitt mit großen Freiheiten gesehen. StudentInnen haben mit einer Vielzahl von Vorurteilen zu kämpfen, sie seien faul, sie kosten dem Staat viel Geld und sie würden die Pflichten und Sorgen der erwerbstätigen Bevölkerung nicht kennen. Die geringe Studienabschlussquote der JKU bestätigt diese Vorurteile auf den ersten Blick. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass die JKU eine überdurchschnittlich hohe Erwerbstätigkeit der Studierenden aufweist. Diese Arbeit beantwortet, wieso Studierende neben einem (Präsenz-)Studium einer Berufstätigkeit nachgehen, welche Gründe für Masterstudierende der JKU ausschlagegebend sind, was die Hürden einer studentischen Erwerbstätigkeit sind und welche Maßnahmen seitens der Universität, der Studierenden sowie seitens der Unternehmen ergriffen werden können, um eine bessere Vereinbarkeit von Studium und Beruf zu erreichen. Qualitative Interviews mit JKU-Masterstudierenden zwischen 26 und 31 Jahren zeigten, dass vor allem diese Studierendengruppe, trotz vergleichsweise hoher Lebenserhaltungskosten in Österreich, ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten möchte. Viele der Befragten sind deshalb auf das Geld aus der Erwerbstätigkeit angewiesen. Sie kritisieren die zu geringe Anspruchsdauer der staatlichen Unterstützung und die aus der Altersgrenze von 27 Jahren resultierenden Benachteiligung bei Angeboten und Ermäßigungen speziell für Studierende. Sie wünschen sich ein größeres Lehrveranstaltungsangebot, weniger Anwesenheitspflicht, mehr Prüfungstermine, die vor allem abends stattfinden und einen Ausbau der Multimediaangebote, soweit es für den Kurs- beziehungsweise Seminarinhalt passend ist. Die Betreuung berufstätiger Studierender muss seitens der Universität beziehungsweise der ÖH stärker nach außen kommuniziert werden. Die befragten erwerbstätigen Studierenden fühlen sich zu wenig gehört und wissen über die Beratungsangebote nur wenig Bescheid. Seitens der Studierenden ist es wichtig, Kontakte bereits vor Studienbeginn zu knüpfen und die Onlineangebote zur Kommunikation in Anspruch zu nehmen sowie eine detaillierte Semesterplanung vorzunehmen. Unternehmen profitieren stark von studierenden MitarbeiterInnen, da sie wertvollen Wissensinput liefern. Das muss noch stärker ins Bewusstsein der Unternehmen vordringen. Erwerbstätige Studierende stehen in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Unternehmen. Eine verständnisvolle Unternehmensleitung in Kombination mit flexiblen Arbeitszeiten und/oder Telearbeit erleichtert es Studierenden maßgeblich, Studium und Erwerbstätigkeit zu vereinbaren.

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