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Titelaufnahme

Titel
Sozioökonomische Statusverlustängste arbeitsloser Akademiker/innen als zentrale Reintegrationshemmnisse in den Arbeitsmarkt : eine qualitative Studie aus dem Raum Linz und Wels / eingereicht von Sybille Dracka
AutorInnenDracka, Sybille
Beurteiler / BeurteilerinLanger, Roman
ErschienenLinz, 2018
UmfangVI, 100 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Arbeitsmarkt / Arbeitslosigkeit / Statusunsicherheit
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-23549 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Sozioökonomische Statusverlustängste arbeitsloser Akademiker/innen als zentrale Reintegrationshemmnisse in den Arbeitsmarkt [1.13 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit Jahren steigende Zahlen arbeitsloser Akademiker/innen finden zwischenzeitlich nicht mehr nur im individuellen sondern auch im öffentlichen Bereich Aufmerksamkeit. Vor allem, da hochqualifiziertes Humankapital für den Arbeitsmarkt ungenutzt bleibt. Doch gegenüber anderen Bildungsschichten scheinen arbeitslose Akademiker/innen spezielle Arbeitsmarkt-Reintegrationsprobleme aufzuweisen. Daher widmete sich die vorliegende Arbeit der Forschungsfrage „Welche spezifischen und komplexen (ineinandergreifenden) Phänomene erschweren die Reintegration arbeitsloser Akademiker/innen in den Arbeitsmarkt?“ In der vorliegenden qualitativen Untersuchung wurden dreizehn arbeitslose Akademiker/innen aus AMS-Kursen in Linz und Wels anhand eines problemzentrierten Interviewleitfadens befragt. Die Datenauswertung erfolgte mittels Grounded Theory, woraus sich letztlich auf Basis herausgearbeiteter Kategorien ein Theoriemodell entwickelte. Als zentrale und handlungssteuernde Kernkategorie konnten „sozioökonomische Statusverlustängste“ identifiziert werden. Dieses Auswertungsergebnis ist überraschend, da die psychologische Komponente in der Arbeitsmarktliteratur üblicherweise kaum thematisiert wird. Doch die vorliegende Arbeit verdeutlicht, dass besonders im Falle arbeitsloser Akademiker/innen die Vernachlässigung psychologischer Faktoren ein nicht zu unterschätzendes Arbeitsmarktproblem darstellt.

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