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Titelaufnahme

Titel
Die Gewerbsmäßigkeitsqualifikation im Suchtmittelrecht / eingereicht von Christian Casagranda
AutorInnenCasagranda, Christian
Beurteiler / BeurteilerinBirklbauer, Alois
Betreuer / BetreuerinBirklbauer, Alois
ErschienenLinz, 2018
Umfang36 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Gewerbsmäßigkeit / Suchtmittelrecht
Schlagwörter (GND)Österreich / Betäubungsmittelrecht / Gewerbsmässiges Handeln
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-23557 Persistent Identifier (URN)
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Die Gewerbsmäßigkeitsqualifikation im Suchtmittelrecht [1.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Es gibt nur wenige Bereiche des Strafrechts, die so umstritten und problematisch sind wie die Gewerbsmäßigkeit. Die uneinheitlichen, teils abenteuerlichen Ansichten des Gesetzgebers, der Lehre und der Rechtsprechung des OGH, auf die in dieser Arbeit näher einzugehen sein wird, zeigen, dass mit diesem wichtigen Element der Kriminalitätsbekämpfung im Strafrecht etliche Probleme einhergehen. Dies gilt nicht nur für die allgemeine Gewerbsmäßigkeitsdefinition des § 70 StGB, sondern auch für zahlreiche Nebengesetze, wie dem SMG, die bei einzelnen Delikten selbstständige Gewerbsmäßigkeitsqualifikationen beinhalten und/oder auf die allgemeine Gewerbsmäßigkeit des § 70 StGB, die für alle auf Gewerbsmäßigkeit abstellenden Strafnormen außerhalb des StGB gleichermaßen gilt, verweisen. Aufgrund dieser Verflechtung ist die Interpretation und Auslegung von Gewerbsmäßigkeitsfragen vor allem bei Suchtmitteldelikten harter Kritik ausgesetzt und führte in der Vergangenheit zu heftigen Debatten in Lehre und Rsp. Deshalb wurde die Gewerbsmäßigkeit ständig neu formuliert bzw durch Gesetzesnovellen diverser Nebengesetze, wie dem SMG, angepasst und verändert, sodass sie sich in einem stetigen, nicht enden wollenden Wandel befindet. In dieser Arbeit soll zunächst ein Überblick über die Struktur der Gewerbsmäßigkeitsqualifikationen im SMG geschaffen werden, um dann den Wandel der Gewerbsmäßigkeit und deren Auswirkung auf das SMG genauer zu behandeln. Es wird besonderes Augenmerk auf die Sichtweisen der Rsp des OGH, aber auch auf die der Lehre gelegt werden, da diese Debatten der unterschiedlichen Positionen die Schwierigkeiten der Gewerbsmäßigkeit im SMG am besten veranschaulichen.

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