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Titelaufnahme

Titel
Elitefeminismus in Österreich : Entwicklungen und Tendenzen seit der Zweiten Welle der Frauenbewegung / eingereicht von Mag.a Barbara Murero-Holzbauer
AutorInnenMurero-Holzbauer, Barbara
Beurteiler / BeurteilerinGugglberger, Martina
ErschienenLinz, 2018
Umfang118 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Feminismus / Österreich / Elitefeminismus
Schlagwörter (GND)Österreich / Frauenbewegung / Feminismus
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-23830 Persistent Identifier (URN)
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Elitefeminismus in Österreich [1.48 mb]
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Zusammenfassung

Die vorliegende Masterarbeit setzt sich mit der Strömung des „Elitefeminismus“ auseinander und soll sein Auftreten und seine Entwicklung speziell in Österreich untersuchen. Erstmals aufgetaucht ist der Begriff ‚Elitefeminismus‘ im Zusammenhang mit einer familienpolitischen Diskussion in Deutschland und im Speziellen in Reaktion auf zwei Bücher von deutschen Autorinnen, Silvana Koch-Mehrin („Streitschrift für einen neuen Feminismus“) und Thea Dorn („Die neue F-Klasse“). Kurz zusammengefasst geht der Elitefeminismus davon aus, dass für Frauen heutzutage alles erreich- und machbar ist, denn Frauen stünden alle Chancen, um beruflich und privat erfolgreich zu sein, offen. Sie hätten gleichen Zugang zu Bildung, gleiche Möglichkeiten am Arbeitsmarkt, der ‚alte‘ Feminismus sei überholt und hat in diesem Kontext eine eher negative Konnotation. Wer es nicht schafft, hat selbst versagt, nicht das Gesellschaftssystem ist schuld, sondern die individuelle Frau selbst. Der Fokus liegt hauptsächlich auf gut ausgebildeten und hochqualifizierten Frauen der Mittel- und Oberschicht. Diese Art von Feminismus ist neoliberal geprägt: notwendig in diesem Zusammenhang ist daher auch die Beschreibung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die diese Form des ‚neuen‘ Feminismus mitgeprägt haben. Die vorliegende Arbeit beleuchtet die zunächst die Entstehungsgeschichte des Elitefeminismus in Deutschland und setzt sich später mit dem Aufkommen in Österreich auseinandern. Als zeitlicher Rahmen wurde die Spanne ab dem ersten Frauenvolksbegehren 1997 ausgewählt, da sich dieses einerseits 2017 zum 20. Mal jährte, andererseits ein neues Frauenvolksbegehren im Erscheinungsjahr der Masterarbeit abgehalten wurde. Neben einer Literaturrecherche wurden Interviews mit österreichischen Frauen, die maßgeblich in die Frauenpolitik und -arbeit der letzten 20 Jahre seit dem Frauenvolksbegehren 1997 involviert waren, geführt.

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