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Titelaufnahme

Titel
Der Beginn der Strafbarkeit des Versuchs im Lichte der jüngeren Rechtsprechung des OGH / eingereicht von Pia Valentina Gusenleitner
AutorInnenGusenleitner, Pia Valentina
Beurteiler / BeurteilerinMitgutsch, Ingrid
ErschienenLinz, 2018
Umfang45 Seiten
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Strafbarkeit / Versuch / Vorbereitungshandlung / Österreich / Oberster Gerichtshof / Rechtsprechung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-23845 Persistent Identifier (URN)
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Der Beginn der Strafbarkeit des Versuchs im Lichte der jüngeren Rechtsprechung des OGH [0.72 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Eines der meistdiskutierten dogmatischen Probleme hinsichtlich der Lehre über den Versuch ist die Abgrenzung zwischen Vorbereitungshandlung und Versuch. Eine gewissenhafte Abgrenzung ist in der Praxis von immenser Bedeutung, da über Strafbarkeit oder Straflosigkeit entschieden wird. Der Versuch wird in Österreich gleichermaßen unter Strafe gestellt wie das vollendete Delikt, obgleich eine Differenzierung durch den Milderungsgrund des § 34 Abs 1 Z 13 StGB bei der Strafzumessung vorgenommen wird. Vor allem die Abgrenzung von Vorbereitungshandlung und ausführungsnaher Handlung (welche bei Vorliegen der zusätzlichen Voraussetzungen zu Strafbarkeit wegen Versuchs führt) stellt die Rspr und Lehre vor eine schwierige Aufgabe. Da die Differenzierung von Vorbereitungshandlung und Versuchshandlung stets im Einzelfall und deliktsspezifisch zu beurteilen ist, wurden einzelne relevante Entscheidungen des OGH unter Heranziehung von unterschiedlichen Lehrmeinungen und den dargestellten Abgrenzungskriterien analysiert und Überlegungen zu deren Zutreffen angestellt. Im Zuge der Recherche wurden etwa 80 jüngere Entscheidungen des OGH, die bezugnehmend auf die Abgrenzungsproblematik einschlägig sind, durchgesichtet. Jedoch fehlte diesen oftmals die inhaltliche Relevanz, um sie in diese Arbeit mit aufzunehmen. Aus diesem Grund wurden auch interessante ältere Entscheidungen verwertet, die sich als repräsentativ bezüglich der Abgrenzungsproblematik von Versuch und Vorbereitung erwiesen. Aus den jeweiligen Entscheidungstexten wurden nur die essentiellen Stellen der Sachverhaltsdarstellungen und rechtlichen Begründungen herausgefiltert. Etwaige Deliktsqualifikationen sind deshalb nur angeführt, sofern sie für diese Arbeit von Belang sind. In den jeweiligen Analysen zu den Entscheidungen des OGH finden Ausführungen zu etwaigen anderen Problemstellungen des Versuchs ebenso keine Berücksichtigung.

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