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Titelaufnahme

Titel
Die Absonderungsverordnung nach dem Epidemiegesetz : Ein indirekter Impfzwang in Bildungseinrichtungen? / eingereicht von Mag. iur. Claudia Oismüller
AutorInnenOismüller, Claudia
Beurteiler / BeurteilerinResch, Reinhard ; Hauer, Andreas
Betreuer / BetreuerinResch, Reinhard
ErschienenLinz, 2018
Umfang143 Blätter ; 30 cm
HochschulschriftUniversität Linz, Dissertation, 2018
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Medizinrecht / Impfung / Bildungseinrichtung / Verwaltungsrecht / Grundrechte / Masern
Schlagwörter (GND)Bildungseinrichtung / Impfung / Masern / Epidemie / Isolierung <Medizin> / Grundrecht / Impfschaden / Entschädigung / Verwaltungsrecht
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-24036 Persistent Identifier (URN)
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Die Absonderungsverordnung nach dem Epidemiegesetz [2.22 mb]
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Zusammenfassung

Seit mehreren Jahren herrscht eine hitzige Debatte über das Thema Impfpflicht versus individuelle Impfentscheidung. Diese Diskussion spielt sich vor allem zwischen Eltern von Befürwortern und Gegnern von Impfungen ab. Vom Robert Koch Institut wird bestätigt, dass man trotz Impfungen an Masern bzw an anderen Krankheiten, gegen die man geimpft ist, erkranken kann . Immer wieder stellt sich in Diskussionen jedoch die Frage, ob ungeimpfte Kinder Bildungsstätten fern bleiben müssen bzw sollen wenn ein Masernfall auftritt um andere Kinder nicht zu gefährden. Kann die Absonderungsverordnung nach dem Epidemiegesetz angewendet werden und können Kinder gezwungen werden, der Bildungseinrichtung fern zu bleiben? Im Februar 2017 wurde österreichweit allen Kindern in Bildungseinrichtungen ein Infoblatt ausgehändigt, wobei auf den Ausschluss aus der Bildungseinrichtung gemäß §§ 6 f EpG hingewiesen wurde. Die Rechtmäßigkeit dieser angegebenen Vorgehensweise wird im Zuge dieser Dissertation überprüft. Zum Aufbau der Dissertation ist anzugeben, dass zuerst auf die geschichtliche Entwicklung des Impfwesens eingegangen wird, wobei danach ein Überblick über die derzeitige rechtliche Situation gegeben wird. Außerdem beschäftigt sich die vorliegende Dissertation mit der Thematik der Mitwirkungsbefugnisse der Organe der öffentlichen Sicherheit. Ein weiteres Thema der Dissertation sind auch die Entschädigungszahlungen, welche bei Impfschäden vom Bund übernommen werden und welche bei Ausschluss aus einer Bildungseinrichtung in Form von Verdienstentgang oder Kosten für Heimunterricht anfallen können. Ziel dieser Dissertation ist es, die verwaltungsrechtlichen Möglichkeiten bei Vorliegen eines Krankheitsfalles in einer Bildungseinrichtung für eine Verwaltungsbehörde und für Betroffene darzustellen.

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