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Titelaufnahme

Titel
Veränderung ausgewählter Handlungsfelder des Personalmanagements im Zuge der Digitalisierung / eingereicht von Mag. Sabine Wöß
AutorInnenWöß, Sabine
Beurteiler / BeurteilerinHoeller, Johann
Betreuer / BetreuerinKatzlinger-Felhofer, Elisabeth
ErschienenLinz, 2018
UmfangVII, 82 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Digitalisierung / Personalmanagement
Schlagwörter (EN)digitalization / human resource management
Schlagwörter (GND)Personalwesen / Personalpolitik / Digitalisierung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-24062 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Veränderung ausgewählter Handlungsfelder des Personalmanagements im Zuge der Digitalisierung [2.12 mb]
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Zusammenfassung

In dieser Masterarbeit wird die Veränderung der Personalrekrutierung und Personalentwicklung im Zuge der Digitalisierung, mit Fokus auf oberösterreichische Industrieunternehmen, untersucht. Entstandene Veränderungen und zu realisierende Potenziale werden aufgezeigt. Zur Analyse der Umwelteinflüsse auf die ausgewählten Handlungsfelder des Personalmanagements wurde eine STEP-Analyse gewählt. Soziokulturelle, technologische, ökonomische und politisch-rechtliche Einflussfaktoren wurden untersucht. Die Veränderungen auf soziokultureller Ebene sind geprägt durch die demographische Entwicklung und das geringer werdende Angebot an Menschen im erwerbsfähigen Alter. Die Digitalisierung bietet hierzu Lösungsansätze insbesondere durch Entwicklungen im Bereich der (virtuellen) Zusammenarbeit und beim Thema Lernen. Die Digitalisierung macht neue Lebensstile und atypische, neuartige Beschäftigungsverhältnisse möglich, deren Potenzial Unternehmen erst ausschöpfen müssen. Im technologischen Bereich stehen schnelle und große Veränderungen, sowohl der IKT Systeme, als auch der Berufsbilder im Personalmanagement an. Zahlreiche Technologien werden in den kommenden Jahren ihr volles Potenzial entfalten. Personalisierung und Optimierungen im Bereich der Ausbildung, Automatisierung der HR-Prozesse und der Einsatz künstlicher Intelligenz in Rekrutierung und Personalentwicklung stellen Potenziale dar, die nicht zur Gänze ausgeschöpft werden. Bei den ökonomischen Faktoren sind die geringe Arbeitslosigkeit und der Fachkräftemangel Ursachen für steigende Lohnkosten. Automatisierung kann der steigenden Nachfrage bei Mangelberufen entgegenwirken. Die Einbindung weiter entfernt lebender MitarbeiterInnen wird einfacher. Die Veränderungen auf der politisch-rechtlichen Ebenen sind geprägt von der Datenschutzgrundverordnung. Obwohl technisch möglich, können manche Methoden mangels der nötigen Daten nicht genutzt werden. Im Bereich des Arbeitsrechts sind atypische Beschäftigungsverhältnisse nicht ausreichend erfasst. Zusammenfassend sollten Unternehmen rasch damit beginnen, sich auf die fortschreitende Digitalisierung einzulassen. Einfach umsetzbare Maßnahmen wie der Aufbau von MitarbeiterInnen, die Kompetenzen besitzen, von denen man weiß, dass sie zukünftig gefragt sein werden, sowie der Aufbau dieser Kompetenzen bei den bestehenden MitarbeiterInnen stellen einfache erste Schritte dar, um sich auf technologische Änderungen vorzubereiten.

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