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Bibliographic Metadata

Title
Das Suchtmittelrecht im Spannungsfeld zwischen eigenverantwortlicher Selbstgefährdung des Konsumenten und Schutz vor Ausbeutung infolge von Abhängigkeit: traditionelle und mögliche neue Wege / eingereicht von Christina Meklin
AuthorMeklin, Christina
CensorBirklbauer, Alois
Thesis advisorBirklbauer, Alois
PublishedLinz, 2018
Description40 Blätter
Institutional NoteUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)Suchtmittelrecht / Spannungsfeld / eigenverantwortliche Selbstgefährdung / Schutz vor Ausbeutung infolge von Abhängigkeit
Keywords (GND)Österreich / Betäubungsmittelrecht / Drogenpolitik / Entkriminalisierung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-24155 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
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Das Suchtmittelrecht im Spannungsfeld zwischen eigenverantwortlicher Selbstgefährdung des Konsumenten und Schutz vor Ausbeutung infolge von Abhängigkeit: traditionelle und mögliche neue Wege [0.49 mb]
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Abstract

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen eigenverantwortlicher Selbstgefährdung des Konsumenten und Schutz vor Ausbeutung infolge von Abhängigkeit. Strafbestimmungen im Suchtmittelbereich befinden sich in einem beträchtlichen Spannungsverhältnis zu gängigen ethischen Prinzipien. Es werden letztlich auch Menschen kriminalisiert, die ihre Freiheit leben, auch wenn sie sich durch den Suchtmittelkonsum in ihrer Gesundheit gefährden. Der Konsum kann eine Abhängigkeit zur Folge haben, die für die betroffenen Menschen und ihre Umgebung oftmals schwerwiegende Probleme verursacht. Die Freiheit des Menschen ist ein Wesensmerkmal einer liberalen Gesellschaft. Strafbewehrte Eingriffe in diese Freiheit bedürfen daher einer speziellen Legitimation. Diese Legitimation wird in Art 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention etwa damit umschrieben, dass die Eingriffe „in einer demokratischen Gesellschaft für die nationale Sicherheit, die öffentliche Ruhe und Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der Gesundheit und der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer notwendig“ sein müssen. Diesen Ansprüchen muss daher das strafgesetzliche Verbot der „Selbstgefährdung durch Betäubungsmittel“ genügen.

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