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Titelaufnahme

Titel
Zur leistungsschutzrechtlichen und urheberrechtlichen Schutzfähigkeit von dramatisch-musikalischen Werken : Untersuchungen am Beispiel einer Musical-Inszenierung / eingereicht von: Manuela Regner, BA
AutorInnenRegner, Manuela
Beurteiler / BeurteilerinKeinert, Heinz
Betreuer / BetreuerinKeinert, Heinz
ErschienenLinz, 2018
Umfang57 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Urheberrecht Theater
Schlagwörter (GND)Österreich / Musical / Urheberrecht / Leistungsschutzrecht
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-24264 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Zur leistungsschutzrechtlichen und urheberrechtlichen Schutzfähigkeit von dramatisch-musikalischen Werken [0.43 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung

„Aus urheberrechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass Bild- und Tonaufnahmen der Vorstellung untersagt sind.“ Sätze wie diesen hört man vor Theateraufführungen häufig. Aufgrund meines Interesses für das Rechtsgebiet des geistigen Eigentums und meiner Vorliebe für das Theater nahm ich diesen Satz zum Anlass, um eine Idee für das Thema meiner Diplomarbeit zu entwickeln. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, was genau diese „urheberrechtlichen Gründe“ sind, die die Vorstellung schützen sollen. Als erster Gedanke kam mir, dass es auch leistungsschutzrechtliche Gründe geben müsste, die diese Verbote rechtfertigen. Doch wer hat bei einer Theateraufführung überhaupt welche Rechte, woran genau und auf Basis welcher Rechtsgrundlage? Ist die gesamte Inszenierung geschützt oder nur einzelne Elemente? Ist es als Regisseur möglich, ein Urheberrecht an der Regie zu erlangen und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen? Wäre es vielleicht sogar denkbar, einem ausübenden Künstler, der im Rahmen einer Uraufführung aktiv an der Kreation „seiner“ neuen Rolle mitarbeitet, ein Urheberrecht an dieser neu kreierten Rolle zuzusprechen? Um dem Umfang einer Diplomarbeit zu entsprechen, wird diese Untersuchung wie folgt beschränkt: Ich beziehe mich auf eine Musical-Inszenierung in Österreich, diese wird primär bezüglich (1) der Inszenierung (als Gesamtwerk), (2) der Regie und (3) der Kreation einer neuen Rolle (im Rahmen einer Uraufführung) untersucht. Etwaige wirtschaftliche Auswirkungen potenziell entstehender Rechte (Verwertungsrechte), sowie die Schutzfähigkeit einzelner Komponenten einer Inszenierung (wie Licht, Musik, Ton, Choreografie usw) können im Rahmen dieser Arbeit nur erwähnt, aber nicht näher behandelt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Entstehung von Urheberrechten und Leistungsschutzrechten.

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