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Titelaufnahme

Titel
Schiefe und Kurtosis von Aktienrenditen / eingereicht von Christian Limbacher, B.A.
AutorInnenLimbacher, Christian
Beurteiler / BeurteilerinBurgstaller, Johann
Betreuer / BetreuerinBurgstaller, Johann
ErschienenLinz, 2018
UmfangVI, 104 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Finanzwirtschaft / Aktienmarkt / Rendite
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-24313 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Schiefe und Kurtosis von Aktienrenditen [2.87 mb]
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Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich auf differenzierte Weise mit der Modellierung von Renditeverteilungen. Zum einen wird der Frage nachgegangen, inwieweit an Hand von, in der Literatur festgehaltenen, empirischen Untersuchungen die These der Normalverteilung aufrechterhalten werden kann, respektive inwieweit verschiedene Anwendungsbereiche ein Abgehen von entsprechend restriktiven Annahmen erfordern. Zum anderen findet die Form der etwaigen Abweichungen Beleuchtung. Es wird die Ausprägung der in dieser Arbeit an zentraler Stelle stehenden Parameter Schiefe und Kurtosis auf realen Aktienmärkten fokussiert und darauf aufsetzend auf jene Konzepte der finanzwissenschaftlichen Forschung eingegangen, die als Reaktion auf empirisch nachweisbare, mit Schiefe und Kurtosis behaftete Renditeverteilungen entwickelt werden. Dabei wird die Frage behandelt, inwieweit Adaptierungen bestehender Modelle den komplexen Gegebenheiten realer Märkte gerecht werden oder Forderungen nach völlig neuen Konzepten als angemessen oder gar notwendig erscheinen. Vor diesem Hintergrund findet nicht nur die Frage Beachtung, welche Folgen die Anwendung von traditionellen Konzepten auf Märkten mit nicht normalverteilten Renditen nach sich zieht, sondern es wird darüber hinaus die Frage adressiert, in welcher Weise Investoren bewusst oder unbewusst entsprechende Ausprägungen höherer Verteilungsmomente in ihre Investitionsentscheidungen einbeziehen. Komprimiert dargestellt, sollte mit der vorliegenden Arbeit die Frage zum Nutzen respektive der Notwendigkeit einer Implementierung der Schiefe und Kurtosis in finanzwissenschaftliche Portfolio- sowie Risikomanagementmodelle, durch die konkrete Hinterfragung folgender beiden Hypothesen adressiert werden: - Die Renditeverteilungen an den realen Wertpapiermärkten weisen Ausprägungen hinsichtlich Schiefe und Kurtosis auf, die nicht mit der Normalverteilungshypothese vereinbar erscheinen. - Es lassen sich Präferenzen der Investoren für entsprechende Verteilungsmomente feststellen. Eine vorrangige Intention des Autors besteht dabei darin, im Zuge der kritischen Auseinander-setzung mit den oben genannten Hypothesen, einen möglichst breiten Überblick über die Facetten, Ursachen und Implikationen zu geben, die mit den Verteilungseigenschaften von Aktienrenditen und deren wissenschaftlicher Modellierung in Verbindung stehen. Diesem Vorhaben zufolge wird der Arbeit ein entsprechend weites Betrachtungsspektrum zu Grunde gelegt, das sowohl den Bereich des institutionellen Risikomanagements, als auch den jenen des Portfoliomanagements umfasst. Im Sinne der dennoch angestrebten Implementierung einer detaillierteren empirischen Untersuchung von Verteilungseigenschaften am österreichischen Aktienmarkt, wird ausgehend von diesem breiten Betrachtungsrahmen im zweiten Teil der Arbeit schließlich verstärkt das dritte Verteilungsmoment in den Fokus gerückt und insbesondere im Kontext des Portfoliomanagements einer genaueren Betrachtung unterzogen. Unter vorrangiger Bezugnahme auf den durch Bali/Cakici/Whitelaw (2011) statuierten MAX-Effekt, sollte auf diese Weise die Evidenz wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse bezüglich der Schiefe von Renditeverteilungen am österreichischen Aktienmarkt analysiert werden.

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