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Titelaufnahme

Titel
Die Opioid-Substiutionstherapie : Die schwierige Rolle des Arztes und neue Wege durch die Novellierung des Suchtmittelrechts / eingereicht von Martin Hörschläger
AutorInnenHörschläger, Martin
Beurteiler / BeurteilerinBirklbauer, Alois
Betreuer / BetreuerinBirklbauer, Alois
ErschienenLinz, 2018
Umfang38 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Opioid-Substitutionstherapie / Opioid / Substitution
Schlagwörter (GND)Österreich / Betäubungsmittelrecht / Opioide / Substitutionstherapie
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-24359 Persistent Identifier (URN)
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Die Opioid-Substiutionstherapie [0.45 mb]
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Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Opioid-Substitutionstherapie (OST) und den zahlreichen Besonderheiten, die dabei zu beachten sind. Die Opioid-Substitutionstherapie ist eine hochformalisierte Behandlungsform, die stark von sicherheitspolitischen Regelungen geprägt ist. Diese Regelungen stehen oft in Widerspruch zum lege artis Grundsatz der Heilberufe, da sie die Therapiehoheit des behandelnden Arztes einschränken. Der Gesetzgeber versucht nun mit einem Novellierungspaket das Spannungsfeld zwischen lege artis und Suchtmittelrecht zu entschärfen, um die Behandlungsbereitschaft zu erhöhen und folglich die Versorgungssituation in Österreich zu verbessern. So soll mit der Novellierung weiters das Rollenverhältnis der Beteiligten klargestellt werden. Die Therapiehoheit soll ausschließlich beim behandelnden Arzt liegen und der amtsärztliche Dienst der Gesundheitsbehörde nimmt eine kontrollierende und unterstützende Position ein. Gleichzeitig wurden Regelungen bezüglich der Kommunikation zwischen den Beteiligten (Arzt, Apotheker, Amtsarzt) geschaffen. Dadurch soll ermöglicht werden, dass der unkontrollierte Umgang mit suchtgifthaltigen Medikamenten minimiert wird und es zu keinem selbst- oder fremdschädigenden Verhalten kommt. Einleitend beschäftigt sich die Arbeit allgemein mit der OST. Unter anderem sollen Behandlungsziele, Ablauf, Ziele der Novellierung und die OST als gesundheitsbezogene Maßnahme näher gebracht werden. Der Schwerpunkt der Arbeit soll bei der Rolle des Arztes und den Problemen, die sich für ihn bei der Behandlung von Opioidabhängigen ergeben können liegen. Zum einen sollen die straf- und verwaltungsrechtlichen Aspekte behandelt werden. Zum anderen wie seine Tätigkeit in einem Spannungsfeld zwischen dem ärztlichen Auftrag und der polizeilichen Kontrolle angesiedelt ist.

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