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Titelaufnahme

Titel
Unbemannte Luftfahrzeuge : Eine kritische Betrachtung bisheriger Novellierungen des Luftfahrtgesetzes in Hinblick auf Einsatzflüge gemäß §145 LFG mit unbemannten Luftfahrzeugen bei Luftraumsicherungsoperationen. / eingereicht von Mag. (FH) Markus Dankl
AutorInnenDankl, Markus
Beurteiler / BeurteilerinStadlmeier, Sigmar
ErschienenLinz, 2018
Umfang64 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Einsatzflug / Luftraumsicherungsoperation / Drohne / unbemannte Luftfahrzeuge
Schlagwörter (GND)Luftverteidigung / Drohne <Flugkörper> / Flugkörper / Österreich <Luftfahrtgesetz>
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-24722 Persistent Identifier (URN)
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Unbemannte Luftfahrzeuge [2.99 mb]
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Zusammenfassung

Seit den Anschlägen auf die „World Trade Center“ Türme im Jahr 2001 werden zunehmend LRSiOp bei Großveranstaltungen und politischen Treffen aller Art eingerichtet. Diese werden eingerichtet um Gefahren aus der Luft abzuwehren. Dies erfolgt mittels verschiedener militärischer Lfz in allen Geschwindigkeits- und Höhenspektren aus bestimmten Bereitstellungsräumen. Die immer stärker werdende terroristische Bedrohung mit bodengestützten Systemen, sei es zu Fuß durch Selbstmordattentäter, mit Kfz aller Art oder neuerdings auch mit durch Sprengstoff bestückten „Drohnen“, fordert eine höhere Präsenz von Einsatzkräften durch das BMI vor Ort. Bedenkt man die rasche Entwicklung von ferngesteuerten handelsüblichen Systemen, so wird die Detektion, Überwachung und ggf. Abwehr immer schwieriger. Heutzutage spricht man von Geschwindigkeiten bis zu 20 m/s, einer Flughöhe von maximal 6.000 m über Meer (=MSL), Reichweiten von ca. 7 km mit einer Traglast von ca 1 kg und Flugzeiten bis zu einer halben Stunde. Abgesehen von den möglichen Varianten der Abwehr und Detektion solcher uLfz dient die vorliegende Diplomarbeit vor allem zur Beantwortung der Frage inwieweit diese im Einsatzflug bei LRSiOp zur Überwachung, ggf. zur Abwehr, eingesetzt werden können. Konkret werden eingehend umgangssprachliche und gesetzlich normierte Begriffe, mit einem kurzen historischen Abriss, voneinander abgegrenzt. Anschließend erfolgt die rechtliche Einordnung des Begriffs der uLfz, nach internationaler sowie nationaler Rechtslage. Schließlich werden die gesetzlichen Novellierungen zum LFG im Detail begutachtet. Dies erfolgt in Hinblick auf die Frage, ob besonders die Änderung zum LFG im Jahr 2013 ausreichend geeignet erscheint, um in LRSiOp mit uLfz Einsatzflüge gem. §145 LFG durchführen zu können, oder überhaupt MOAT gem. §145a LFG. Zu guter Letzt erfolgt ein Ausblick auf künftige Novellierungen des nationalen Rechts, um den eben genannten Einsatzflug auch mit uLfz durchführen zu können.

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