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Bibliographic Metadata

Title
Politisches Framing im Rahmen des Nationalratswahlkampfs 2017 in Österreich / verfasst von: Mag. Alexander Starzer
AuthorStarzer, Alexander
CensorFeyerer, Jakob
PublishedLinz, 2018
DescriptionVII, 125 Seiten : Illustrationen
Institutional NoteUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Framing / Metaphern / Nationalratswahl / Politik / Sprache
Keywords (GND)Österreich / Nationalratswahl / Frame <Journalismus>
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-24782 Persistent Identifier (URN)
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Politisches Framing im Rahmen des Nationalratswahlkampfs 2017 in Österreich [12.44 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit stellt eine umfassende Analyse der politischen Sprache im Nationalratswahlkampf 2017 in Österreich dar. Im Zentrum des Interesses stand das direkte strategische Framing der Parteien, sowie die dadurch angesprochenen politischen Werte. Die theoretische Fundierung bildeten die kognitive Metaphern- und Framingtheorie. Es konnte gezeigt werden, dass die Neue Volkspartei, sowie die FPÖ ihre Botschaften großteils mit konservativen Frames und Metaphern sprachlich unterlegt haben und damit ein kongruentes politisch-konservatives Wertemodell kommunizieren konnten. Auch den NEOS ist dies in ähnlicher Art und Weise gelungen. Bei den im Kern progressiven Parteien SPÖ und den Grünen war auffällig, dass auch diese Parteien sehr viele konservative Frames verwendet haben und nur wenig eigene sprachliche Konzepte anboten. Im Nationalratswahlkampf 2017 wurde ein großer Teil der politischen Themen mit einer sprachlich konservativen Wertemoral kommuniziert. Eine durchgehend vorhandene Ausnahme stellt diesbezüglich das Thema der Sozialleistungen dar. Eine Wertestudie der Universität Wien bestätigt einerseits ebenfalls, dass zahlreiche konservativ- neoliberale Werthaltungen in der österreichischen Gesellschaft bereits vorab vorhanden waren, konnte jedoch andererseits auch vorhandene progressive Werte nachweisen. Das Potential für progressive Parteien, ihr Weltbild auch sprachlich bei den WählerInnen aktivieren zu können, ist also vorhanden. Die vorliegende Arbeit kommt daher abschließend zu dem Schluss, dass es in der formalen politischen Bildung ein neues Politikverständnis und eine neue politische (Medien-)Bildung braucht, die SchülerInnen dazu befähigt, die kommunizierten politischen Positionen der Parteien nicht nur inhaltlich zu diskutieren, sondern auch sprachlich die zugrundeliegenden politischen Werthaltungen und ideologischen Zusammenhänge zu dekonstruieren.

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