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Titelaufnahme

Titel
Kündigungsschutz und Erwartungshaltung des Versicherungsnehmers in der privaten Unfallversicherung / eingereicht von Mag. Alexander Neissl, LL.M.
AutorInnenNeißl, Alexander Klaus
Beurteiler / BeurteilerinPerner, Stefan ; Riedler, Andreas
Betreuer / BetreuerinPerner, Stefan
ErschienenLinz, 2018
UmfangXIII, 144 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Dissertation, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (GND)Private Unfallversicherung / Kündigungsschutz / Diskriminierungsverbot / Allgemeine Versicherungsbedingungen / Klausel <Recht> / Kontrolle / Gesetzliche Krankenversicherung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-25175 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Dateien
Kündigungsschutz und Erwartungshaltung des Versicherungsnehmers in der privaten Unfallversicherung [2.08 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Erwartungshaltung des VN in der privaten UV. Dabei haben sich drei Schwerpunkte herausgebildet: der Diskriminierungs- und Kündigungsschutz sowie die Klauselkontrolle. Diese Gebote und Verbote stehen in einem Spannungsverhältnis mit der für die im Zivilrecht typischen Privatautonomie, da sie Abschluss-, Inhalts- und Beendigungsfreiheit von Versicherungen einschränken. Im Rahmen der Arbeit wird aufgezeigt, dass mit der Verwirklichung eines Diskriminierungsschutzes aus Gründen der Behinderung und des Alters ein legitimes Ziel verfolgt wird, das derartige Eingriffe in die Vertragsfreiheit rechtfertigt. Ein wirksamer Kündigungsschutz in der privaten UV ist aufgrund ihrer sozialpolitischen Bedeutung geboten und daher ist dieser Eingriff in die Privatautonomie der VR zulässig. Die Kontrolle von AVB schränkt die Inhaltsfreiheit von Versicherungen naturgemäß ein. Zweck der Klauselkontrolle ist, das wirtschaftliche Ungleichgewicht zwischen AVB-Verwender und Versicherungsnehmer auszugleichen. Dieses Interesse begründet daher die Begrenzung der Vertragsfreiheit.

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