Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Außergewöhnliche Bildungswege von Frauen im 19. und 20. Jahrhundert : Analyse zur Identifikation förderlicher Faktoren für erwartungswidrige Bildungsaufstiege / eingereicht von Lisa Kinast
AutorInnenKinast, Lisa
Beurteiler / BeurteilerinLanger, Roman
ErschienenLinz, 2018
Umfangv, 113 Blätter
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Bildungsungleichheit / erwartungswidrige Bildungsaufstiege / außergewöhnliche Bildungswege / Gleichberechtigung
Schlagwörter (GND)Frau / Bildungsgang / bildungsgleichheit / Gleichberechtigung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-25203 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
Dateien
Außergewöhnliche Bildungswege von Frauen im 19. und 20. Jahrhundert [1.15 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Schülerinnen und Schüler bringen zu Beginn ihrer Schulkarriere unterschiedliche Voraussetzungen mit. Während manche der Lernenden aus sozial hoch angesehenen, bildungsorientierten und finanziell gut situierten Familien kommen, verfügen andere über einen völlig anderen, weniger günstigen Hintergrund für eine erfolgreiche Bildungskarriere. Schulen sollten grundsätzlich eine ausgleichende Funktion erfüllen und somit bewirken, dass die unterschiedlichen Voraussetzungen nicht die weiteren Bildungsverläufe definieren. Derzeit erfüllt das Bildungssystem diese Funktion jedoch nur bedingt und wirkt kaum gegen Bildungsungleichheiten. Nichtsdestotrotz gibt es Schülerinnen und Schüler, die es schaffen, nicht Opfer dieses Phänomens zu werden. Es stellt sich die Frage nach den Ursachen, die es für die jeweiligen Personen ermöglichen, gegen den Strom zu schwimmen. Schon im 19. und 20. Jahrhundert erreichten bestimmte Persönlichkeiten unerwartete Erfolge und durchbrachen vorherrschende Strukturen. Unter anderem waren dies besondere Frauen, die in einer damals völlig männerdominierten Bildungs- und Berufswelt Fuß fassten und sich gegen Vorurteile, Ungerechtigkeiten und Benachteiligung durchsetzten. Das Ziel der Arbeit war es, zu analysieren, wie es für Frauen, trotz dazumals nicht förderlicher Ausgangslage, möglich war, eine besondere, erwartungswidrige Bildungskarriere zu erreichen. Auf diese Weise sollen Faktoren identifiziert werden, die erwartungswidrige Bildungsaufstiege begünstigen. Die Intention ist, darauffolgend eine Empfehlung auszusprechen, wie einerseits auch die Lernenden von heute einen erwartungswidrigen Bildungsaufstieg erreichen können und andererseits wie es Frauen von heute schaffen können, sich in einer immer noch männerdominierten Berufswelt eine erfolgreiche Karriere zu bahnen. Dazu wurde die Beantwortung folgender Forschungsfrage versiert: Welche konkreten Faktoren begünstigten die außergewöhnlichen Bildungs- und Berufslaufbahnen von Frauen im 19. und 20. Jahrhundert und welche Erkenntnisse können daraus für erwartungswidrige Bildungsaufstiege benachteiligter Schülerinnen und Schüler und erfolgreiche berufliche Karrieren der Frauen von heute gewonnen werden? Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde eine Analyse der Bildungs- und Berufsverläufe von erfolgreichen Frauen des 19. und 20. Jahrhunderts durchgeführt. Es wurden eine Reihe von Faktoren identifiziert, die als förderlich für die erwartungswidrigen Aufstiege erachtet wurden. Auf dieser Grundlage scheint es für im Bildungs- und Berufssystem Benachteiligte empfehlenswert, sich unter anderem die Durchsetzungskraft, die Geduld und das Selbstbewusstsein der Frauen mit außergewöhnlichen Bildungsverläufe zum Vorbild zu nehmen und ähnliche Verhaltens- und Umgangsweisen an den Tag zu legen.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 11 mal heruntergeladen.