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Titelaufnahme

Titel
Atypische Beschäftigung und Prekariat. : Eine Bestandsaufnahme. / eingereicht von Teresa Palmi
AutorInnenPalmi, Teresa
Beurteiler / BeurteilerinStelzer-Orthofer, Christine
ErschienenLinz, 2018
UmfangA-H, 99 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (GND)Beschäftigung / Atypischer Vertrag / Prekariat
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-25483 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Atypische Beschäftigung und Prekariat. [0.81 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Atypische Beschäftigungsformen und Prekariat werden häufig als Synonym verwendet, welches oftmals zu einer negativen Stigmatisierung von Beschäftigungsformen, wie Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung oder Leiharbeit führt. Ziel dieser Arbeit ist es zu verstehen, wie sich atypische Beschäftigungsformen in den letzten 10 Jahren entwickelt haben und warum sich ArbeitnehmerInnen beziehungsweise ArbeitgeberInnen immer häufiger für atypische Beschäftigungsformen entscheiden. Zudem soll eine Einordnung erfolgen, ob und in welcher Form atypisch Beschäftigte von einem erhöhten Prekatritätsrisiko betroffen sind. Abschließend soll Aufschluss darüber gegeben werden, inwieweit geschlechtsspezifische Differenzen bei atypischen Beschäftigten, ins Besondere bei Teilzeit, eine Rolle spielen. Die Basis für diese Ausarbeitungen bildet bereits bestehende Literatur, die mit Statistiken verknüpft wird. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass alle Beschäftigungsformen unterschiedlichste Vor- und Nachteile vorweisen. Von einer generellen Pauschalisierung von atypischen Beschäftigungsverhältnissen als prekär ist abzusehen, denn atypische Beschäftigungsformen sind in Bezug auf Prekaritätsanalysen im individuellen Kontext zu betrachten. Auf Basis der in dieser Arbeit entwickelten Analyse haben alle atypischen Beschäftigungen grundsätzlich ein erhöhtes Prekaritätspotential, wenngleich unterschiedlich starke Ausprägungen zu beobachten sind. Alarmierend sind nach wie vor die geschlechtsbezogenen Differenzen vor allem im Hinblick auf die absoluten Zahlen, denn Frauen sind deutlich häufiger in atypischen Beschäftigungsverhältnissen tätig und haben deshalb grundsätzlich ein leicht erhöhtes Prekaritätspotential.

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