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Titelaufnahme

Titel
Open Innovation in KMU / eingereicht von Karl Woisetschläger, BSc
AutorInnenWoisetschläger, Karl
Beurteiler / BeurteilerinKailer, Norbert
ErschienenLinz, 2018
UmfangVII, 167 Blätter : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Diplomarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (GND)Open Innovation / Klein- und Mittelbetrieb
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-25509 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Open Innovation in KMU [3.33 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Lange Zeit verstand man unter Innovation, dass zuerst unternehmensintern nach kommerzialisierbaren Technologien geforscht, dann die daraus entstandenen Produkte selbst produziert und schlussendlich auch selbst vermarktet werden. Der Innovationsprozess war also größtenteils ein geschlossenes System. Doch leichterer und schnellerer Austausch von Informationen und Wissen, zunehmende Mobilität von Produkten, Serviceleistungen, Geld und Fachkräften sowie immer offenere Märkte führten dazu, dass sich der Innovationsdruck auf die Unternehmen erhöhte und diese ihre diesbezügliche Performance steigern mussten. Deshalb begannen viele größere Unternehmen damit, die Unternehmensgrenzen wechselseitig für Wissen, Technologien und Ideen zu öffnen. Durch dieses Verhalten wollte man erstens fremde Ideen und fremdes Know-how ins Unternehmen führen, um das „Rad“ nicht immer selbst neu erfinden zu müssen. Zweitens wollte man die bereits im Unternehmen befindlichen Kompetenzen und Technologien effizienter nutzen, indem man dem Know-how gestattete, auch außerhalb des eigenen Unternehmens Anwendung zu finden. Der Harvard Business School Professor Henry Chesbrough erkannte als Erster diesen Paradigmenwechsel im Innovationsverhalten von Unternehmen und bezeichnete diesen neuen, für Wissen und Ideen offeneren Innovationsprozess als „Open Innovation“. Dieser Ansatz rückte daraufhin in den Fokus der Forscher und der Unternehmen und erlebt in den vergangenen Jahren sowohl in der Theorie, als auch in der Praxis einen regelrechten Boom. Da kleine und mittlere Betriebe für die globalen Wirtschaft von enormer Bedeutung sind, haben sich jüngere Studien auch mit dem Open Innovation Verhalten von KMU beschäftigt. Trotzdem sind solche Arbeiten aber eher selten. Diese Arbeit versucht diese Lücke etwas zu schließen und untersucht, inwieweit Open Innovation in österreichischen KMU angekommen ist und ob diese deshalb als Open Innovator bezeichnet werden können. Darüber hinaus wird ein noch nicht beleuchtetes Forschungsfeld erkundet. So wird untersucht, ob KMU Open Innovation aus einer Intuition heraus betreiben können und demnach Open Innovator sind, ohne über die Open Innovation Theorie Bescheid zu wissen. Anhand einer qualitativen Studie wurde herausgefunden, dass in sehr kleinen Unternehmen Open Innovation nicht angekommen ist und diese deshalb auch keine Open Innovator sind. Mittlere und große Unternehmen können aber durchaus als Open Innovator bezeichnet werden, da sie sich verstärkt mit den verschiedensten offenen Innovationshandlungen beschäftigt haben. Zudem wurde entdeckt, dass das Wissen über die Open Innovation Theorie nicht zwingend gegeben sein muss, um Open Innovation praktisch anzuwenden.

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