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Titelaufnahme

Titel
Entwicklung sicherheitsgerechter mechatronischer Systeme : Von der Entwicklung bis zum Inverkehrbringen unter Berücksichtigung gesetzlicher Rahmenbedingungen / eingereicht von Danijel Macak
AutorInnenMacak, Danijel
Beurteiler / BeurteilerinZeman, Klaus
ErschienenLinz, 2018
UmfangIX, 193 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Linz, Masterarbeit, 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-25996 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist gemäß den "Hinweisen für BenützerInnen" verfügbar
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Entwicklung sicherheitsgerechter mechatronischer Systeme [8.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Als Mechatroniker wird man wohl früher oder später in seiner Berufslaufbahn Produkte entwickeln, serienreif machen oder gekaufte Anlagen in Betrieb nehmen bzw. vernetzen. Doch es genügt nicht nur, eine gute Idee technisch umsetzen zu können, sondern ein Ingenieur muss sich auch der gesetzlichen Rahmenbedingungen bewusst sein. Ansonsten kann eine Idee, so genial sie auch ist, schnell mit dem Gesetz in Konflikt geraten und sich zum Albtraum eines jeden Entwicklers bzw. Betreibers wandeln. Um dies zu vermeiden, sollten sich sowohl Entwickler als auch Betreiber mit der Produktsicherheit befassen. Dies muss bereits vor dem Inverkehrbringen des Produktes bzw. vor der Anschaffung des Produktes erfolgen. Im Idealfall werden sich Entwickler schon vor der Produktentwicklung damit auseinandersetzten, um so bei der Gestaltung die richtigen Vorkehrungen treffen zu können. Natürlich ist Produktsicherheit mit Kosten verbunden. Jedoch sind die Kosten umso geringer, je früher wesentliche Aspekte berücksichtigt werden. Wer meint, ohne Produktsicherheit auszukommen zu können, der irrt, denn die nachfolgenden Kosten sind um ein Vielfaches höher und die Folgen können über Strafen, Schmerzensgeld bis hin zur Produkt-Rückrufaktion gehen und letztlich die Rücknahme vom Markt. Über den Imageschaden sei gar nicht nachgedacht. Nicht zu vergessen ist das Strafrecht, welches auch den Entwickler selbst belangen kann. Sollte mangelnde Sicherheit ein Menschenleben fordern oder eine Person irreparabel schädigen, so kann dies auch ein hoher finanzieller Betrag nicht wieder gut machen. Neben dem Strafrecht sind das menschliche Leid und die Folgekosten immens und sollten im Hinterkopf behalten werden, wenn bei Sicherheitsthemen „optimiert“ oder gar gespart wird. Diese Arbeit liefert einen Einblick und Verweisstellen zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen. Speziell für mechatronische Systeme soll eine Grundvorgehensweise vorgestellt werden, und letztlich soll anhand eines Anwendungsbeispiels an einem mechatronischen System die Umsetzung dieser Rahmenbedingungen diskutiert und gezeigt werden. Auch hier gilt wie im normalen Leben, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt und dass ein Wegsehen einer Zustimmung gleichkommt. Jeder ist verpflichtet, etwas zu unternehmen, wenn er unsichere Produkte entdeckt. Produktsicherheit betrifft nicht nur den Hersteller. Ebenso wird der Betreiber in die Pflicht genommen. Letztlich hat auch der Arbeiter bzw. derjenige, der die Maschine betreibt, auch einiges an Möglichkeiten, um die Sicherheit zu gewährleisten bzw. herzustellen.

Zusammenfassung (Englisch)

A mechatronics engineer will have to develop products, make them ready to go into serial production or putting them into service during his job history. However, it is not enough to realize a good idea, moreover, an engineer has to be aware of laws and regulations. Otherwise, a great idea can fast be at strife with law and change to a nightmare for each engineer or operator. To avoid such problems, engineers as well as operators should be concerned with product safety. This should happen before putting products into service or buying/selling them. Ideal case would be if engineers would think about it before starting the development so to realize usable arrangements during development. It is known that product safety costs money but the sooner substantial aspects are taken into account, the lower the cost would be. If someone means that it is possible to handle without product safety so he/she is wrong. Because the follow-up costs for example for product recall, compensation for human pain and suffering, punishment by public authority or maybe taking the product off from the market are much higher. In this case we are not talking about the damage to ones image. In addition, not to forget criminal law, which will be enforced on the engineer. Keep in mind if a faulty product demands a human life there is no amount which can unwind it. This thesis is an insight into legal frameworks and gives further sources. Especially it shows how the development of mechatronic systems should be done and at the end also a case study is shown and discussed. The adage “ignorance does not protect against punishment” or “look away means that you agree” are good examples from the real life to this topic. Everyone is obligated to do something against unsafe products.

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