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Titelaufnahme

Titel
Europaarbeit der Gewerkschaft ver.di. Vorschlag einer feldtheoretischen Perspektive
AutorInnenDittmar, Nele
Erschienen in
Österreichische Zeitschrift für Soziologie, 2017, Jg. 42, H. 2, S. 183-193
ErschienenSpringer Fachmedien Wiesbaden, 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Gewerkschaft / Europa / Feldtheorie / Organisation-als-Feld
Schlagwörter (EN)Trade union / Europe / Field theory / Organization-as-field
ISSN1862-2585
URNurn:nbn:at:at-ubl:3-1834 Persistent Identifier (URN)
DOI10.1007/s11614-017-0264-8 
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Europaarbeit der Gewerkschaft ver.di. Vorschlag einer feldtheoretischen Perspektive [0.2 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In diesem Artikel werden erste Vorschläge dazu gemacht, wie die Europaarbeit der deutschen Gewerkschaft ver.di aus feldtheoretischer Perspektive betrachtet werden kann. Die Organisation ver.di wird dabei selbst als ein Feld begriffen. Es wird dargestellt, welche Akteur/innen in ver.di mit europäischen Themen befasst sind und welche Machtrelationen zwischen ihnen bestehen. Diese ergeben sich durch die Ausstattung mit feldspezifischem Kapital. Es zeigt sich, dass die Europapolitik in ver.di sehr dezentral organisiert ist und den einzelnen Fachbereichen, die über viel feldspezifisches Kapital verfügen, eine wichtige Rolle zukommt. Das EU-Verbindungsbüro ver.dis nimmt demgegenüber in der Organisation-als-Feld eine eher dominierte Position ein. Dies führt dazu, dass die Europapolitik ver.dis nur in geringem Maße zentral koordiniert wird.

Zusammenfassung (Englisch)

This article offers some suggestions on how to look at the organization of Europe-related work within the German union ver.di from a field theoretical perspective. The organization ver.di is itself conceptualized as a field. The article describes which actors in ver.di are involved in European policy making and sketches the power relations between these actors. These are defined by the endowment with field-specific capital. It becomes apparent that European policy is organized very decentrally within ver.di and that the different sections in ver.di that possess a lot of field-specific capital play an important role. The EU-liaison office in ver.di on the other hand holds a rather dominated position within the organization-as-field. As a consequence, there is only little central coordination of ver.dis European policy.

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