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Titelaufnahme

Titel
Posted Workers in Österreich: Grenzüberschreitende Entsendearbeit im Spannungsfeld von offenen Märkten und (supra-)nationaler Regulierung
AutorInnenTorben, Krings
Erschienen in
Österreichische Zeitschrift für Soziologie, 2019, Jg. 44, H. 1, S. 21-41
ErschienenSpringer Fachmedien Wiesbaden, 2019
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Entsendearbeit / Transnationaler Mobilitätsraum / Soziale Ungleichheit / Arbeitsstandards Regulierung
Schlagwörter (EN)Posted labour / Transnational mobility space / Social inequality / Employment standards Regulation
ISSN1862-2585
URNurn:nbn:at:at-ubl:3-1935 Persistent Identifier (URN)
DOI10.1007/s11614-019-00322-x 
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit der Arbeitsmarktöffnung 2011 ist nicht nur ein starker Anstieg von individueller Arbeitsmigration nach Österreich zu verzeichnen, sondern auch von arbeitgebergesteuerter Dienstleistungsmobilität. Dieser Artikel untersucht die Entwicklung und die Regulierung von grenzüberschreitender Entsendearbeit am Beispiel der Bauwirtschaft. Ein Anstieg von Entsendungen hat nicht nur eine Nachfrage nach „flexiblen“ Arbeitskräften bedient, sondern war auch von Sorgen um einen Unterbietungswettbewerb begleitet. Mit dem Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz wurde ein relativ umfassendes Regulierungsregime etabliert, welches neue Möglichkeiten zur Durchsetzung von Arbeitsstandards geschaffen hat. Die empirischen Befunde dieses Artikels legen allerdings nahe, dass dieses Regime in einem transnationalen Mobilitätsraum, der von erheblichen Ungleichheiten geprägt ist, an seine nationalen Grenzen stößt. In dieser Hinsicht stehen die Erfahrungen von Österreich stellvertretend für die Herausforderungen, mit denen vor allem kontinentaleuropäische Wohlfahrtsstaaten in der erweiterten EU konfrontiert sind, in der die soziale und institutionelle Vielfalt zugenommen hat.

Zusammenfassung (Englisch)

Since the opening of the labour market in 2011, Austria experienced a huge rise not only in individual migration but also in employer-led service mobility. This article examines the development and regulation of posted labour in the construction industry. It shows how an increase in worker posting met a demand for ‘flexible labour while also raising concerns about a race to the bottom. In response to such concerns the ‘Anti-Wage and Social Dumping Act was established which represents a rather comprehensive regime of labour market regulation. However, the results of the article suggest that such a nationally orientated regime reaches its limits in a transnational mobility space which is characterised by huge inequalities. Thus, the Austrian experience is representative of the challenges which continental welfare states have to face in an enlarged EU with increased social and institutional diversity.

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