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Bibliographic Metadata

Title
Rechnerische Wertdifferenzen als Buchgewinne und Buchverluste im Lichte des Umgründungssteuerrechts / eingereicht von Eric Wierstorff, LL.B.
AuthorWierstorff, Eric
Thesis advisorAigner, Gernot
PublishedLinz, 2019
Description117 Blätter : Illustrationen
Institutional NoteUniversität Linz, Masterarbeit, 2019
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Steuerrecht / Umgründungen / Rechnungslegung
URNurn:nbn:at:at-ubl:1-26642 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
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Rechnerische Wertdifferenzen als Buchgewinne und Buchverluste im Lichte des Umgründungssteuerrechts [2.85 mb]
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Abstract (German)

Es kommt nicht selten vor, dass Konzern- oder Unternehmensstrukturen, aufgrund der Schnelllebigkeit des Marktes und wegen der sich rasch ändernden Marktgegebenheiten verändert, verschlankt oder gar zusammengefasst werden müssen. Dabei ist es oft das Ziel des Unternehmers, das bestehende Unternehmen in einem anderen Rechtskleid fortzuführen. Durch diese Neugestaltung der Konzern- oder Unternehmensstrukturen kann es vorkommen, dass ein über die Jahre gewachsener Mehr- oder Minderwert aufgedeckt wird. Damit dieser „umgründungsbedingte“ Mehr- oder Minderwert nicht der vollen Besteuerung des allgemeinen Steuerregimes unterliegt, trifft das UmgrStG für derartige Fälle eine Vorkehrung. Denn eines der wesentlichsten Grundprinzipien des UmgrStG ist es, wirtschaftliche und rechtliche Vorgänge die unter das UmgrStG fallen stets steuerneutral zu behandeln. Der angesprochene Mehr- oder Minderwert äußert sich dabei als eine auf rechnerischer Basis ermittelte Wertdifferenz, die im UmgrStG unter dem Begriff des Buchgewinns oder Buchverlusts auftritt. Das UmgrStG sieht im Unterschied zum allgemeinen Steuerrecht für derartige Buchgewinne oder Buchverluste vor, dass diese grundsätzlich nicht besteuert werden, weil die Leistungsfähigkeit des Unternehmens weder gesteigert noch vermindert wird. Das Unternehmen wird vielmehr in einer anderen Rechtsform weitergeführt. Durch das UmgrStG kommt es nicht zur Realisierung von stillen Reserven oder stillen Lasten, die in den umgründungsbedingten Buchgewinnen oder Buchverlusten abgebildet sind. Damit ist jedoch eine Durchbrechung des Subjektsteuerprinzips verbunden, weil die stillen Reserven oder die stillen Lasten nunmehr auf ein „anderes“ Unternehmen übergehen.

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